Travemünde Tag 4 und 5

Auf Windfinder ist in Travemünde kein Verlass. Bei vorhergesagten 4-6 BFT fangen schon einige Laser2 Segler an die Wantenspannung zu erhöhen und suchen ihren zweitbesten Segelsatz raus. Tatsächlich ist am Samstag pünktlich Start – das erste mal diese Woche. Aber der Wind ist deutlich weniger als angesagt, man kann wunderbar segeln. Der dritte Lauf an diesem Tag ist sogar eher was für die Leichtwindspezialisten. Aber beim reinsegeln tun sich dunkle Wolken auf und die Sturmfronten warten gerade bis wir an den Zelten sind. Der Segeltag endet mit einem Geburtstagsständchen für Malte.

Der nächste Tag beginnt mit einem Geburtstagsständchen für Vanessa. Geplant sind die letzten 3 Rennen auf dem Media Race Course, aber zur Steuermannsbesprechung um 9 Uhr ist noch zu viel Wind. Die startverschiebung wird genutzt um Zelte abzubauen und zu packen, es herrscht bereits Aufbruchstimmung als um 10.30 Uhr endgültig alle Wettfahrten für den Tag abgeblasen werden. Bei der Siegerehrung stehen Lisa und Matthias oben auf dem Treppchen (und landen wenig später in der Trave), neben ihnen Michael / Laura und Niels / Christan.

Glückwunsch den sechs unangefochtene Medaillenträgern!

Travemünde Tag 3

Zunächst schien der Freitag ein freier Tag zu werden – Windfinder prognostizierte 3 Knoten Wind. Aber, wieder nach etwas warten, es wurde gesegelt. Zunächst 2 Wettfahrten bei mittlerem Wind, dann 2 weitere mit recht ordentlichem Wind und Wellen und diversen Kenterungen. Weiterhin liegen Lisa und Matthias in Führung vor Michael / Laura und Niels / Christan.

Abends empfing uns die Stadt Lübeck auf der Passat – vielen Dank!

Dann wurden noch schnell die Boote für die angesagten Winde und Wolkenbrüche in der Nacht gesichert und ab in die Zelte.

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Travemünde Tag 2

Auch der zweite Segeltag beginnt mit warten, gefolgt von 2 Wettfahrten. Zum Start der dritten Wettfahrt schläft der Wind vollständig wieder ein und Stephan schickt uns an Land.

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Sit-in zwischen den Zelten und Bullis mit Tombola. Vielen Dank an die Sponsoren Laser Center Deutschland und
Der Wassersportladen!

Travemünde Tag 1

IMG_20150721_212405854 IMG_20150720_225433126 IMG_20150720_205407571_HDR IMG_20150720_121337738 IMG_20150720_120118842Erst warten auf Wind, dann noch 3 schöne, knackig kurze Wettfahrten am Nachmittag. Lisa und Matthias liegen in Führung. Abends lecker BBQ im Beach Club.

Gleich geht es weiter – wenn der Wind mitsIMG_20150722_212123337pieltIMG_20150722_212038622.

Sommerregatta Bad Zwischenahn, 20. – 21.06.2015

Nach zwei erfolgreichen Trainingseinheiten, um sich aufeinander einzustimmen, ging es Freitag Nachmittag motiviert, gespannt und voller Vorfreude im vollbesetzten Bulli nach Bad Zwischenahn. An Bord waren die stolze Bulli-Besitzerin Vanessa, der noch stolzere Bulli-Kapitän Christian, ein tiefenentspannter Daniel und eine vor Aufregung Fingernagel-kauende Kathrin. Im Kielwasser, dass sich in den Spurrillen der Autobahn gesammelt hatte, schmusten Geronimo und Hisopo. Die Boote hatten wir – Windfinder sei Dank – noch genau vor dem großen Regen bei Wüstenberg sicher auf einen Trailer verladen und angehängt.

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Letzter Aufruf für Passagiere nach Travemünde

Diese Woche kommt der Sommer und es wird allerhöchste Eisenbahn: Nur noch morgen gilt der Frühbucher-Rabatt für die Travemnder Woche / WM der Laser2. Also schnell hier melden :-)

Impressionen vom Zwischenahner Meer

Es war sportlich.
Es war schön.
Es war schwedisch.Es war “Sommerregatta”…

Hier ein paar Impressionen – vielleicht bescheren uns die drittplatzierten noch einen kleinen Bericht 😉

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Maibock 2015 – Bericht und Ergebnisse

Gerade noch in die letzten Tage des Mai gequetscht begrüßte uns der Maibock am Samstagmorgen mit Temperaturen des frühen April. Bei der Steuermannsbesprechung zeigte das Quecksilber 9,7°C!! Aber bei den angesagten Windstärken sollte uns ordentlich warm werden, zumal auf der Alster, wo die Fock schnell in der Bö back steht, wenn Frieda an der Rabenstraße das Fenster aufmacht.
 
Die Teams waren diesmal eher durchmischt. Die alten Recken Niels und Christian sowie Ralf und Alex zeigten Konstanz. Auf den anderen Schiffen gab es mal einen anderen Vorschoter oder mal einen Wechsel der Steuerfrau.

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Mai, Mai, Maibock!

Für einen kurzen Moment war es nicht klar, ob der Maibock dieses Jahr stattfinden kann. Oh weh oh schreck!

Aber – Stoppel sei Dank – wurden die Wogen an der Alster geglättet und wir sind zum Maibock geladen. Oh ja oh yeah!

Zwei Konsequenzen jedoch ergeben sich für uns: Um den Einsatz des ASV Hamburg (Harald Stoppel um genau zu sein) zu würdigen, müssen wir mit extra vielen Booten kommen und zum HSC (unserem Gastgeber) sind wir noch etwas netter als sonst :-)

Die Ausschrebung gibt es hier (klick) – das ist auch gleichzeitig der Weg zu Meldung. Und bitte dran denken: Geld vorab überweisen – Barzahlen ist in Hamburg unüblich (außer aufm Kiez). Meldeschluss ist der 22.Mai!!!

Aus 3 mach 8 für exponentielles Segelvergnügen

Vor etwas mehr als einer Woche sah es so aus, als würden die Hattinger Segeltage 2015 für die Laser2-Klasse mangels Beteiligung ausfallen: Nur drei Boote waren gemeldet. Dies galt es zu verhindern! Der darauf folgende (absolut logische und naheliegende) Gedankengang eines Mathematikers:

3 Boote = 6 Segler
Mindestmeldezahl 6 Boote = 12 Segler
2 * 6 = 12
2 Rund-Mails + 4 Antworten + noch 1 Rund-Mail + 10 Anrufe = 16 Segler
16 / 2 = 8 > 6
Q.E.D.

Was geschah tatsächlich? Kurzfristig wurde der Plan geboren, die Hattinger Segeltage in einem neuen Format auszutragen: jeder der 6 schon gemeldeten Segler sollte ein Boot „skippern“ und einen Regatta-Newbie an die Seite gestellt bekommen. So sollten Regattaneulinge (und Wiedereinsteiger) Gelegenheit bekommen, das Regattageschehen mit einem erfahrenen Pro an der Seite aus nächster Nähe ganz gefahrlos zu beschnuppern. Die gemeldeten Segler waren einverstanden, der Segelclub Hattingen verlängerte kurzerhand noch die Meldefrist um 2 Tage, die Regatta-Newbies waren begeistert, die fehlenden Boote tauchten wie von Geisterhand auf und irgendwie wurden es sogar noch einige Segler mehr. Aus drei Meldungen wurden also binnen zwei Tagen acht – eine Art Laser2-Zellteilung (biologisch noch nicht erforscht, aber im Experiment sehr erfolgreich).

Somit traten am 17. bzw. 18.04. insgesamt 16 Laser2-Segler (und solche die es werden wollten) aus Thüringen, Hamburg, Niedersachsen und NRW die Reise an den Kemnader See an. Man erwartete uns dort – wie jedes Jahr – mit einem grandiosen Kuchenbuffet, Grillwürstchen, dazu Sonne, und angenehme2 2-3 Bft. Wind. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde unter den Laser2-Seglern wurden die Teams zusammengestellt, die Boote aufgebaut, Theorieeinheiten und Taktikbesprechungen an Land vorgenommen. Dann ging es nach der Begrüßung durch den Wettfahrtleiter und der Steuermannsbesprechung auch schon aufs Wasser, wo zwischen 14 und 18 Uhr die ersten drei Wettfahrten ausgetragen wurden. Der Wind war etwas launisch in Menge und Richtung, aber alles in allem waren die Bedingungen vor allem für unsere Einsteiger super. Dass die Zugvogel-Segler das ein oder andere Mal die Luvtonne kurz vor uns verholten machte das Geschehen nur spannender. Ebenso die ungefähr 30 – 70 Opti-Kinder (in diesem Gewusel ließ sich keine genauere Zahl ermitteln), die sich die Bahn mit uns teilten. Relativ dichte Laser2-Felder, spannende Zweikämpfe und wechselnde Reihenfolgen in der Platzierung suggerierten, dass die Teams seglerisch fair zusammengestellt waren; strahlende Gesichter und freudige Erzählungen beim anschließenden reichhaltigen Abendessen, dass es auch menschlisch auf den Booten ganz gut passte. Bei einem Bier wurde der Tag intensiv diskutiert und die Saison weiter geplant. Dazu gab es jede Menge Besuch von Freunden und Familie – viele Laser2-Segler kommen aus der Gegend (Gelsenkirchen, Monheim, Wuppertal, …) und einige Eltern nutzen also die Gelegenheit, ihre „Kinder“ segeln zu sehen (anders als bei den Optis waren unsere Mamis aber nicht mit in der Herrenumkleide!). Die gemütliche Runde wurde später am Abend ins Hause Terheyden verlegt – wo wir wieder einmal herzlich begrüßt und bewirtet wurden.

Die Windvorhersage für Sonntag ließ schon beim Frühstück Diskussionen über mögliche Startverschiebungen entstehen. Doch Wettfahrtleiter Oliver Babik war besser informiert als Windfinder. Er schickte uns alle um 10 Uhr aufs Wasser und siehe da: es war nicht viel Wind, aber irgendwie schafften wir tatsächlich weitere drei Wettfahrten. Die Leichtwindtalente hatten ihren großen Auftritt, die Ergebnisliste wurde neu sortiert und es blieb damit spannend bis zum Schluss. Es war ein langer und anstrengender Sonntag – viele hatten ja noch einige Hundert Kilometer Heimweg vor sich. Aber die Laune war gut, die Gesichter zufrieden und die Worte des Dankes für die Organisation überschwänglich (selbst Montagmorgen erreichten mich noch Mails und SMS von zufriedenen Seglern, die wohl wie ich mit einem Breitbandgrinsen am Schreibtisch saßen). Hoffentlich bleiben viele der Newbies der Klasse treu und haben mit dieser Veranstaltung den Einstieg in das Regattasegeln gefunden. Hier könnt ihr noch einmal eure Leistung bestaunen (drei der Regatta-Newbies haben sogar gesteuert, was meiner Meinung nach besonderen Respekt verdient): Ergebnisliste

Auch ich möchte an dieser Stelle noch meinen Dank aussprechen: An Ralf und Renate, die uns seit Jahren (oder Jahrzehnten?) bei sich zu Hause übernachten lassen und ein üppiges Frühstück servieren. An Oliver Babik und den SC Hattingen, die ebenfalls seit langer Zeit Laser2-Regatten ausrichten und uns als Klasse immer unterstützen. An den Wassersportladen in Witten, wo Laser2-Segler nicht nur Rabatt bekommen, sondern auch nach Ladenschluss noch einkaufen können. An euch Laser2-Segler, die ihr am Wochenende bei dieser etwas ungewöhnlichen Regatta dabei wart und die Hattinger Segeltage 2015 für die Klasse zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht habt. Und zu guter Letzt an den Pizzabäcker, der mich gestern Abend noch vor dem sicheren Hungertot gerettet hat. Danke. Es war grandios.

Eure Vanessa (GER-7736)