Die Letzten Helden – 06./.07.11.2011
Wenn das Jahr sich dem Ende entgegen neigt, die Blätter in buntem Reigen tanzen und die Uhren schon wieder auf Winterzeit ticken findet eine besondere Regatta statt:
“Die letzten Helden”. Und das war am vergangenen Novemberwochenende.
Der Ort des Spektakels ist in Hamburg die Elbe zwischen Blankenese (ganz schön),
vorbeifahrenden Containerschiffen (ganz schön schnell)
und der Airbuswerft (ganz schön laut, manchmal).
125 Meldungen diverser Klassen wie 505er, Korsare, FDs, Piraten, Contender,
Musto Skiffs, H-Jollen, Bahia und so weiter sorgten dafür das es nie langweilig wurde und es eine Yardstickwertung gab.
4 Laser2er wollten Helden sein und genossen Samstag 4 Windstärken mit schönen Böen aus Ost, jedenfalls beim Regattasegeln, das warten auf den 2. Start war nicht schön weil die Sicherungsboote jede Menge zu tun hatten um schwimmende Heldenanwärter aus dem Fahrwasser zu fischen.
Strom gegen Wind machte aber auch eine interessante Welle.
Nach dem 2. Rennen war zuwenig Wasser auf dem Mühlenberger Loch und plötzlich stand man schon wieder an Land. Mit leckerem Glühwein in der Hand machten Heldengeschichten die Runde, so schön kann segeln sein.
Am Sonntag lag Flaute und dicker Nebel in der Luft – also wurden die Wettfahrten abgeschossen, eine willkommene Gelegenheit die Schiffe ordentlich winterlagerfest zu machen.
Ach ja die Ergebnisse: Irgendein Holländer wurde mit einem Musto-Skiff der Sieger.
Aber das war egal. Helden waren wir ja alle. Tschüss bis 2012!
IC Pokal am Steinhuder Meer (Aug. 2011)
Wow! 9 Laser2-Teams beim IC-Pokal am Steinhuder Meer. Ein solch großes Feld hatten wir schon lange nicht mehr. Waren es die vergangenen Jahre doch eher so 2 oder 3 oder 4 Boote, konnten wir die Teilnehmerzahl locker vervielfachen. Also erstmal herzlichen Dank an alle die da waren!
Und schön war es noch dazu, vor allem das Wetter. Der Sommer lässt uns dieses Jahr ja doch sehr hängen, aber letzte Wochenende am Steinhuder Meer da war Sommer. Und dazu sogar noch Wind, etwas. Der erste Wettfahrttag begann mit Startverschiebung, aber nur weil der ein oder andere “etwas” verspätet angereist ist und der Wettfahrtleiter allen noch eine Chance geben wollte. Ich will keine Namen nennen, aber auch eine Laser2 Crew kam reichlich spät aus Bremen angereist. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann aber los und vor uns lag eine spannende Wettfahrt. Da wir uns die Bahn mit Seggerlingen und Taifunen teilen mussten, konnten wir mal erleben wie es so ist, in einem großen Feld zu starten. Nicht ganz einfach, vor allem wenn die Seggerlinge dann einfach einen Tick schneller sind und den Laser2 nach dem Start direkt mal den Wind wegnehmen. Es galt also, sich aus dieser Lage zu befreien und schnell nach vorne zu segeln. Dabei noch die richtige Kreuzseite erwischen, das war gar nicht einfach und der eine versucht es links der andere rechts. Liinks war besser und Morti und Matthias als erste im Ziel. Außerdem ganz viel Frauenpower an der Spitze, so sind Clara und Farina wohl entgegen ihrer eigenen Erwartungen als vierte ins Ziel gekommen, direkt hinter dem großen Bruder. Die zweite Wettfahrt des Tages wurde noch viel spannender, vor allem gegen Ende hin. Der Wind wurde immer weniger und weniger und dann war er weg. Während Morten und Matthias gerade noch über die Ziellinie treiben, steht der Rest da so rum. Nur 50m zur Ziellinie aber sie kommt nicht näher. Auch hinwenden geht nicht mehr, es fehlt der Schwung. Nach 10 Minuten auf der gleichen Stelle hat der Wettfahrtleiter erbarmen und schießt ab. Aber darf er dass, wo doch schon das erste Boot im Ziel ist? Diskussionen brechen aus, aber inzwischen wissen wir “ja, er darf”, die WR hält hier eine wunderschön unpräzise Formulierung bereit. Also Feirabend für heute. Zum Abkühlen noch schnell eine Runde schwimmen und dann auf zum Grill, wo ein wirklich leckeres Abendessen wartet. Abends gibt es dann noch eine Feuershow und ein großes Feuerwerk zu sehen, aber gebrannt hat das Steinhuder Meer dann doch nicht.
Sonntag morgen, der See ruht spiegelglatt. Aber es ist Wind?! Ja, tatsächlich, es ist Wind. Man kommt richtig gut voran auch wenn der See absolut glatt ist. Gespenstisch. Und wie erkennt man da, von welcher Seite die Böen einsetzen? Wohin segeln? Der Kurs ist ziemlich klein und so schaffen wir noch drei spannende Wettfahrten, wer hätte das gedacht als er am Freitag den Wetterbericht las? Ralf freut sich über den Streicher, die rechte-Seite-Taktik von Samstag ist fast wieder gut gemacht. Trotzdem, niemand kann Morten und Matthias einholen. Aus lauter Verzweiflung müssen die beiden einen ersten Platz streichen. Peter und Arne segelten abwechselnd den 2. und 3. Platz um am Ende damit 2. zu werden. Dritter waren dann wohl Meike und ich – sonst müsste ich nicht schreiben….
Ich freue mich schon auf die nächste Regatta mit euch!
Eure Vanessa
1 GER 10591 DÜWEL Matthias HA.028 ASV-HBG 1 1 1 1 3.0
2 GER 6885 KRUSE Peter NW.273 SC HATTI 3 2 3 2 7.0
3 GER 7736 FLATAU Meike N .159 RSC 2 4 2 4 8.0
4 GER 10610 TERHEYDEN Ralf NW.273 SC HATTI 7 3 4 3 10.0
5 GER 5376 GREISER Wolfgang MV.041 ASVW 6 6 5 5 16.0
6 GER 9203 KRUSE Clara NW.273 SC HATTI 4 7 6 8 17.0
7 GER 9940 LASSMANN Jens BR.009 OSV 5 9 8 6 19.0
8 GER 10628 HOCH Tobias N .069 GSC 8 5 7 7 19.0
9 GER 5460 GANTENBERG Mirco NW.273 SC HATTI 9 8 9 9 26.0
Maibock (21./22. Mai 2011)
Ein Bericht der drittplatzierten Mannschaft liegt leider nicht vor…. Und eine Ergbnisliste kann ich zur Zeit auch nicht auftreiben. Gewonnen haben jedenfalls Arne und Marian.
Uni Cup Bochum (07./08.05.2011)
Dieses Jahr war der Uni- Cup am Kemnader See das erste Mal offiziell auch für Laser II ausgeschrieben. Leider waren nur fünf Laser II am Start, doch es hat immer hin noch für eine eigene Klasse gereicht.
Unser lieber Kemnader See hat seinem schlechten Ruf bzgl. des Windes mal wieder alle Ehre gemacht. Südwind ist für eine Regatta auf dem schmalen Ost- West Gewässer, nun ja nennen wir es mal…ungünstig. Aufgrund der Form des Sees ist für eine Regatta ja nur der Up-and-Down Kurs möglich. Das erweist sich allerdings spätestens dann als schwierig wenn der Wind parallel zur Startlinie kommt. Zu alledem war der Wind extrem böig und konnte sich nicht wirklich für eine Richtung entscheiden. So kam es auch zu dem Phänomen, dass einige Vauriens, die kurz vor den Laser II gestartet sind, direkt nach dem Passieren der Starlinie den Spi gesetzt haben und damit die ,,Kreuz‘‘ gefahren sind. Die Frage an das Startschiff, in welche Richtung denn gestartet werden sollte, war also nicht ganz unberechtigt. Ein weiteres interessantes Phänomen war die Tatsache, dass man in einem Feld aus ca. 20 Booten auf einem Fleck stehen kann und man plötzlich mitten im Feld Fahrt bekommt und an allen anderen (im Zweifelsfall in Lee) vorbei zieht. Man könnte sagen es waren ,,schwierige Windverhältnisse‘‘ die Bezeichnung ,,reines Glücksspiel‘‘ trifft es meiner Meinung nach auch ganz gut.
Der etwas eigenwillige Wind wurde von dem strahlenden Sonnenschein und traumhaften Temperaturen wieder wett gemacht. Wer weiß, vielleicht klappt das mit dem vernünftigen Wind ja noch wenn ein paar mehr Teams gemeldet sind… : )
Hier die ersten drei Plätze, mit einem besonderen Glückwunsch an das neue (?) Team. (da ist wohl irgendwas mit den Urkunden – oder doch beim Ausfüllen des Meldeformulars? – schiefgegangen)
1. Platz: Ralf ,,Terhegen‘‘ und ,,Eulen Kupulenko‘‘ (alias Ralf und Eugen)
2. Platz: Vanessa Freitag und Daniel Scherz
3. Platz: Clara Kruse und Daniel Scheer
Hier findet ihr die Ergbnisliste (klick).
Sonne. Sonne. Wind? – Die Hattinger Segeltage 2011
Der Saisonauftakt am Kemnader See war wie jedes Jahr ein sehr schönes Erlebnis.
Vieles war wie immer – aber manches anders.
Wie immer gab es Würstchen vom Grill und ein leckeres Abendessen am Samstag. Wie immer gab es am Samstag Abend eine Tombola mit tollen Preisen vom Wassersportladen. Und wie immer hatte man das Gefühl, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber diesmal war es nicht Ralf, der alle Preise abgeräumt hat. Das war anders. Auch anders war, dass der SC Hattingen nunmehr fast 60% der Starter im LaserII stellt. Aber anders heißt ja nicht negativ! Anders war nämlich auch, dass wir 12 Boot am Start hatten und damit eine echte Ranglistenregatta gefahren haben! Und dann war da noch ein anderer Wettfahrtleiter, der seinen Job aber trotz enorm schwieriger Bedingungen sehr gut gemacht hat.
Die Bedingungen zum Segeln waren wirklich etwas schwierig. Denn es war kein Wind, jedenfalls am Samstag. Wobei man das so auch nicht mal sagen kann. Da war Wind. Irgendwo, manchmal. Und aus allen Richtungen. Also sind wir um 17 Uhr unvollrichteter Dinge wieder Richtung Hafen getrieben. Sonntag morgen sah es dann wahrlich nicht besser aus. Das heißt, eigentlich sah es bombig aus, denn es waren morgens schon 10° und strahlender Sonnenschein. Aber die Sache mit dem Wind. Die Wettfahrtleitung hat dann aber trotz alledem um kur nach 10 Uhr einen Haufen etwas mürrischer Segler aufs Wasser geschickt. Dann hieß es warten. Warten. Warten. Zum Glück in der Sonne. Und als wir schon dachten, es würde ein Regattawochenende ohne auch nur eine Wettfahrt, da ging es los. Und tatsächlich kam ein halbwegs konstanter Wind, der immerhin zwei Wettfahrten erlaubte. Die waren natürlich Nervenkitzel pur – denn wer sich auf der Kreuz für die falsche Seite entschieden hatte, für den hieß es wieder warten. Aber so bleibt es ja immerhin spannend. Ralf und Olli konnten sich in beiden Läufen souverän auf Platz 2 bzw. 1 segeln, was ihnen am Ende den Sieg einbrachte. Alle anderen haben sich hingegen eher für eine gemischte Strategie entschieden: das Feld einmal von vorne und einmal mehr aus der Mitte oder von hinten betrachten. Ein solcher Perspektivwechsel erweitert den Horizont, wirkt sich aber nicht unbedingt positiv auf die Gesamtplatzierung aus, wie z.B. Jens und Olli erfahren mussten. Am Ende blieben also alle Medalienplätze fest in Hattinger Hand.
1. Ralf Terheyden und Olli Vorberg
2. Peter Kruse und Arne Wittemer
3. Marian Scheer und Tina Köhler
Hier die komplette Ergebnisliste: Endergebnis Klasse Laser II 2011
Europameisterschaft 2010 (Gravedona, Italien)
Hier findet ihr die Ergebnisse zur EM 2010.
Und hier gibt es einige Fotos.
Silberne Saling 2010
Endlich – Sommer, Sonne Sonnenschein !!!
Nur…leider ging damit an diesem Wochenende einher, dass der Wind sich von seiner ganz schwachen Seite zeigte.
So trafen 17 Teenys und 8 Laser 2 Boote am Alfsee ein und bauten ihre Schiffe auf- je nachdem wer die Windvorhersage gelesen hatte mehr oder weniger gestreßt ![]()
Nach der Steuermannsbesprechung war klar, dass wir uns vorerst auf einen Nachmittag mit dem Warten auf Wind einstellen mussten.
Doch jeder wusste sich die Zeit zu vertreiben- sei es Sonnenbaden, gemütliches Zusammensitzen, ein Bulli aus Hattingen mit einem 5 Liter Fass Bier, oder das dänische „Vikingerspell“- Wikingerschach, welches mit mindestens genauso großem Wettkampfcharakter wie auf dem Wasser gespielt wurde.
Zwei Boote trauten sich dann doch noch aufs Wasser und waren kurze Zeit später mit je 3 Leuten besetzt und leisteten sich voller Inbrunst eine Wasserschlacht- Sonnenstich lässt grüßen!
Auch für das leiblich wohl war ausreichend gesorgt. So hatte der RSC sehr viel und leckeren Kuchen im Angebot, der gut für den kleinen Hunger über den Nachmittag war. Nach das Warten auf Wind von der Wettfahrtleitung abgebrochen wurde, gab es ein großes Salatbuffet und gegrillte Würstchen.
Sonntag morgen war der erste Start mit 9.30 ziemlich früh angesetzt. Dieses war jedoch eine sehr weise Entscheidung der Wettfahrtleitung. Nachdem alle Boote noch ein wenig an der Startlinie gewartet haben, setzte der Wind wie versprochen ein. So konnten wir noch 2 spannende Wettfahrten bei 1-2 Windstärken segeln.
In der ersten Wettfahrt segelten Ralf und Arne den ersten Platz vor Niels und Christian. Dieses kehrte sich in der zweiten Wettfahrt um und Niels und Christian bewiesen ein gutes Händchen bei den schwierigen Windbedingungen. Über die beiden Wettfahrten mischte sich das Feld aufgrund der unterschiedlich verteilten Windfelder immer wieder durch.
Da nach der zweiten Wettfahrt der Wind so gut wie einschlief, durften die Laser 2 in den Hafen und sich im frischen Alfseewasser noch ein bißchen abkühlen. Die Teenys segelten noch eine dritte Wettfahrt, da viele Segler noch Punkte zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft brauchten.
Da kann ich nur sagen: Wie toll und entspannt, doch einfach zur EM nach Italien fahren zu können!
Da es bei den Teenys noch Protestverhandlungen gab, zog sich die Siegerehrung schließlich bis 17 Uhr hin. Daher machten die Laser 2 Segler schon eher eine kurze interne Siegerehrung.
Der dritte Platz ging an Steffi und die hier Schreibende. Ralf und Arne wurden Zweiter. Sieger der Silbernen Saling sind Christian und Niels.
Meike Flatau
Hattinger Segeltage 10./11.04.2010
Nach langer regattaloser Winterzeit war es am Wochenende nach Ostern endlich soweit:
Die Hattinger Segeltage 2010 ließen auf ein gutes Startfeld hoffen, aber die Windvorhersage ließ doch etwas zu wünschen übrig. Es waren insgesamt zehn Laser2-Teams von drei Seen erschienen. Dabei war der SC- Hattingen als Gastgeber mit 6 Schiffen, von denen auch drei von neuen Jugend-Crews gesegelt wurden, zahlenmäßig eindeutiger Spitzenreiter. Für die z. T. noch sehr jungen Hattinger Mannschaften (die jüngste Steuerfrau war erst 12) begann der Tag entspannter als für die, die noch weit anreisten. Denn neben einem eventuellen Heimvorteil profitierten wir durch längeres Schlafen, und ein bereits segelfertiges Boot am See. Nach der Begrüßung durch die Regattaleitung ging es dann bei geringen Winden raus zur Startlinie und es wurde wie geplant um 14:05 gestartet. Der Wind kam mit 2 Windstärken aus NO und zeitweise direkt über den Berg, was das Ganze nicht einfacher machte. Es wurden zwei spannende Läufe gesegelt bei denen Ralf und Olli konstant vor Matthias und Christian auf Platz eins fuhren. Wir konnten trotz zwischenzeitlicher Rückschläge bei zwei sehr spannenden Zieleinläufen die Plätze 3 und 4 belegen und uns somit den 3 Platz in der Gesamtwertung sichern. Von den neuen Teams schlugen sich Jannik Schwarz und Finn Hartbecke (beide frisch aus dem Opti) am besten und belegten mit 11 Punkten Platz 4, waren aber punktgleich mit den Plätzen 5,6 und 7. Es sollte also noch mal ein spannender Wettfahrttag Nr.2 werden . Nach den Wettfahrten wurden wir im Hafen wie gewohnt gut mit Essen und Getränken versorgt. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer an Land. Der 2 Tag sollte Laut Windguru Wind zwischen 4 und 5 bft. im Angebot haben, aber davon war im ersten Lauf nichts zu merken. Dafür war aber es teilweise so kalt, dass man den eigenen Atem sehen konnte. Gerade als die Kielzugvögel zum vierten Mal starteten, kam die erste Böe mit 3-4 und so konnte der vierte und letzte Lauf noch bei gutem Wind durchgeführt werden und auch die Vorschoter konnten auf der Startkreuz das Trapez voll ausnutzen. Der Wind ließ zwar doch gegen Ende wieder nach, aber es war immer noch mehr als in den Läufen zuvor. Ralf lag ihm vierten. Lauf zwar nur an zweiter Stelle aber Matthias konnte ihm nach einem achten Platz im dritten Lauf ihm den Sieg auch nicht mehr streitig machen. Das Rennen um Platz 4 konnten Anja Diekmann und Vanessa Freitag knapp für sich entscheiden. Jannik und Finn landeten punktgleich auf Platz 5.
Bei der Siegerehrung gab es dann Gläser für die ersten 4 Mannschaften und gleich zwei Pokale für Ralf und Olli, die neben dem Preis für den besten in der Klasse Laser2 auch noch den Pokal als Hattinger Stadtmeister holten.
So ging die erste Regatta des Jahres für uns zu Ende und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Hamburg bei mindestens gleichen Windbedingungen und höheren Temperaturen.
Peter Kruse GER 9203
Silberne Saling 2010
Endlich – Sommer, Sonne Sonnenschein !!!
Nur…leider ging damit an diesem Wochenende einher, dass der Wind sich von seiner ganz schwachen Seite zeigte.
So trafen 17 Teenys und 8 Laser 2 Boote am Alfsee ein und bauten ihre Schiffe auf- je nachdem wer die Windvorhersage gelesen hatte mehr oder weniger gestreßt !
Nach der Steuermannsbesprechung war klar, dass wir uns vorerst auf einen Nachmittag mit dem Warten auf Wind einstellen mussten.
Doch jeder wusste sich die Zeit zu vertreiben- sei es Sonnenbaden, gemütliches Zusammensitzen, ein Bulli aus Hattingen mit einem 5 Liter Fass Bier, oder das dänische „Vikingerspell“- Wikingerschach, welches mit mindestens genauso großem Wettkampfcharakter wie auf dem Wasser gespielt wurde.
Zwei Boote trauten sich dann doch noch aufs Wasser und waren kurze Zeit später mit je 3 Leuten besetzt und leisteten sich voller Inbrunst eine Wasserschlacht- Sonnenstich lässt grüßen!
Auch für das leiblich wohl war ausreichend gesorgt. So hatte der RSC sehr viel und leckeren Kuchen im Angebot, der gut für den kleinen Hunger über den Nachmittag war. Nach das Warten auf Wind von der Wettfahrtleitung abgebrochen wurde, gab es ein großes Salatbuffet und gegrillte Würstchen.
Sonntag morgen war der erste Start mit 9.30 ziemlich früh angesetzt. Dieses war jedoch eine sehr weise Entscheidung der Wettfahrtleitung. Nachdem alle Boote noch ein wenig an der Startlinie gewartet haben, setzte der Wind wie versprochen ein. So konnten wir noch 2 spannende Wettfahrten bei 1-2 Windstärken segeln.
In der ersten Wettfahrt segelten Ralf und Arne den ersten Platz vor Niels und Christian. Dieses kehrte sich in der zweiten Wettfahrt um und Niels und Christian bewiesen ein gutes Händchen bei den schwierigen Windbedingungen. Über die beiden Wettfahrten mischte sich das Feld aufgrund der unterschiedlich verteilten Windfelder immer wieder durch.
Da nach der zweiten Wettfahrt der Wind so gut wie einschlief, durften die Laser 2 in den Hafen und sich im frischen Alfseewasser noch ein bißchen abkühlen. Die Teenys segelten noch eine dritte Wettfahrt, da viele Segler noch Punkte zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft brauchten.
Da kann ich nur sagen: Wie toll und entspannt, doch einfach zur EM nach Italien fahren zu können!
Da es bei den Teenys noch Protestverhandlungen gab, zog sich die Siegerehrung schließlich bis 17 Uhr hin. Daher machten die Laser 2 Segler schon eher eine kurze interne Siegerehrung.
Der dritte Platz ging an Steffi und die hier Schreibende. Ralf und Arne wurden Zweiter. Sieger der Silbernen Saling sind Christian und Niels.
Meike Flatau
