Hattinger Segeltage 2011 – Sonne. Sonne. Wind?

Der Saisonauftakt am Kemnader See war wie jedes Jahr ein sehr schönes Erlebnis.

Vieles war wie immer – aber manches anders.
Wie immer gab es Würstchen vom Grill und ein leckeres Abendessen am Samstag. Wie immer gab es am Samstag Abend eine Tombola mit tollen Preisen vom Wassersportladen. Und wie immer hatte man das Gefühl, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber diesmal war es nicht Ralf, der alle Preise abgeräumt hat. Das war anders. Auch anders war, dass der SC Hattingen nunmehr fast 60% der Starter im LaserII stellt. Aber anders heißt ja nicht negativ! Anders war nämlich auch, dass wir 12 Boot am Start hatten und damit eine echte Ranglistenregatta gefahren haben! Und dann war da noch ein anderer Wettfahrtleiter, der seinen Job aber trotz enorm schwieriger Bedingungen sehr gut gemacht hat.

Die Bedingungen zum Segeln waren wirklich etwas schwierig. Denn es war kein Wind, jedenfalls am Samstag. Wobei man das so auch nicht mal sagen kann. Da war Wind. Irgendwo, manchmal. Und aus allen Richtungen. Also sind wir um 17 Uhr unvollrichteter Dinge wieder Richtung Hafen getrieben. Sonntag morgen sah es dann wahrlich nicht besser aus. Das heißt, eigentlich sah es bombig aus, denn es waren morgens schon 10° und strahlender Sonnenschein. Aber die Sache mit dem Wind. Die Wettfahrtleitung hat dann aber trotz alledem um kur nach 10 Uhr einen Haufen etwas mürrischer Segler aufs Wasser geschickt. Dann hieß es warten. Warten. Warten. Zum Glück in der Sonne. Und als wir schon dachten, es würde ein Regattawochenende ohne auch nur eine Wettfahrt, da ging es los. Und tatsächlich kam ein halbwegs konstanter Wind, der immerhin zwei Wettfahrten erlaubte. Die waren natürlich Nervenkitzel pur – denn wer sich auf der Kreuz für die falsche Seite entschieden hatte, für den hieß es wieder warten. Aber so bleibt es ja immerhin spannend. Ralf und Olli konnten sich in beiden Läufen souverän auf Platz 2 bzw. 1 segeln, was ihnen am Ende den Sieg einbrachte. Alle anderen haben sich hingegen eher für eine gemischte Strategie entschieden: das Feld einmal von vorne und einmal mehr aus der Mitte oder von hinten betrachten. Ein solcher Perspektivwechsel erweitert den Horizont, wirkt sich aber nicht unbedingt positiv auf die Gesamtplatzierung aus, wie z.B. Jens und Olli erfahren mussten. Am Ende blieben also alle Medalienplätze fest in Hattinger Hand.

1. Ralf Terheyden und Olli Vorberg
2. Peter Kruse und Arne Wittemer
3. Marian Scheer und Tina Köhler

Eine komplette Ergebnisliste folgt in den kommenden Tage…

Kommentieren ist nicht erlaubt.